Bienenvreni on tour… auf den Spuren des angepassten Brutraums

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Momentan ist sie in so vielen Imkermündern:

die Imkerei im angepassten Brutraum

auch Vereinsobmann Chrisi betreibt versuchsweise einen Stand in dieser Methode und hat seine Vereinskollegen, darunter auch unsere Bienenvreni, mit ihrem kleinen Sohnemann, zu einer kleinen Exkursion geladen, um einen Einblick in die Methode zu geben: das Angebot haben erfreulicherweise etliche VereinskollegInnen dankend und interessiert angenommen –

K1600_IMG_20190501_135533Es war wirklich sehr interessant, denn Chrisi imkert im Einheitsmaß und nicht, wie so viele Imker die mit dem angepassten Brutraum arbeiten, in einem Jumbomaß. Der Clou an dieser Betriebsweise ist, dass man mit Schieden arbeitet, um das Brutnest ganz eng zu halten und zu begrenzen. Durch das „pressing“ werden die Bienen quasi gezwungen, den Honig über das Absperrgitter hoch in den Honigraum zu tragen und darüber zu lagern. Im Brutraum entstehen richtige Brutbretter – ohne Pollen und Honig… bestenfalls…das Honig und Pollen nicht direkt an die Brut gelagert werden kann, entspricht eigentlich überhaupt nicht dem Wesen unserer Carnica.

K1600_IMG_20190501_135647Der Brutraum beläuft sich somit auf 1 Zarge mit oftmals nur 6 Waben (wenn man mit ca.5000 Zellen pro Wabe rechnet, hat man nämlich mit den 6 Waben die 30.000 Brutzellen erreicht – ich nenn es mal das „Schwarmmaß“ … hab ich doch gelernt, alles was sich über 30.000 Brutzellen abspielt wird schon kritisch – da kann es leicht passieren das die Bienleins schwarmtriebig werden… ausschlaggebend ist zusätzlich noch, wenn mehr verdeckelte Brutzellen vorhanden sind als offene, denn dann sind unsere Ammenbienen arbeitslos).

Über dem Brutraum befindet sich schon das Absperrgitter und darauf schon die Honigzarge, die um 90 Grad gedreht ist, um eine optimale Honigverteilung zu erreichen (ansonsten würden die Bienen den Honig nur direkt über die Bruträhmchen einlagern und man müsste die Zarge später nachdrehen, oder einzelne Rähmchen umhängen, damit nicht der halbe Honigraum leer bleibt).

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.Es war ein interessanter Nachmittag – erstens weil man einen kleinen Einblick in eine andere Betriebsweise bekommen hat und zweitens, weil man die ImkerkollegInnen doch relativ selten trifft.

Und unsere Bienenvreni ist wirklich schon sehr gespannt auf die Erfahrungen, die Chrisi mit der Betriebsweise macht. Freilich… Brutraummäßig ist es sicher übersichtlicher, da man bei der Schwarmkontrolle nur ein paar wenige Rähmchen zum durchsehen hat. Auf der anderen Seite hat man aber viel mehr Eingriffe zu tätigen – so hat Chrisi dieses Jahr bereits im Februar begonnen…

Unsere Bienenvreni hat für sich entschieden, zunächst einmal bei dem System zu bleiben, mit dem sie begonnen hat, um sich das so richtig ein zu verleiben – ist das schon herausfordernd genug… und… ausserdem ist sie sich nicht sicher, ob uns Bienleins dieses System so entgegenkommt…

Ein großes Dankeschön gilt jedoch unserem Obmann Chrisi! Für die Einladung und dass er uns ein wenig die Thematik erklärt und vor allem eben gezeigt hat 

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